IPv4 vs. IPv6 – Unterschiede einfach erklärt

IPv4 ist seit Jahrzehnten der Standard im Internet, doch der Adressraum ist nahezu ausgeschöpft. IPv6 wurde entwickelt, um dieses Problem zu lösen und gleichzeitig moderne Sicherheits- und Komfortfunktionen zu bieten.

Was ist IPv4?

IPv4-Adressen bestehen aus vier Zahlenblöcken (z. B. 192.168.0.1). Insgesamt sind rund 4,3 Milliarden Adressen möglich. Durch NAT und private IP Bereiche konnte die Lebensdauer von IPv4 verlängert werden.

Was ist IPv6?

IPv6-Adressen sind deutlich länger (z. B. 2001:0db8::1) und bieten einen nahezu unerschöpflichen Adressraum. IPv6 wurde mit Blick auf Sicherheit, Autokonfiguration und moderne Netzwerke entwickelt.

Warum ist IPv6 wichtig?

Mit der wachsenden Zahl an Geräten (Smartphones, IoT, Smart Home) reicht IPv4 langfristig nicht mehr aus. Viele Provider in Deutschland setzen bereits auf Dual Stack oder IPv6-only mit Übergangstechniken.

Sie können auf unserer Startseite prüfen, ob Sie aktuell über IPv4 oder IPv6 online sind. Mehr zur IP Adresse allgemein finden Sie unter Was ist meine IP Adresse?.

Wenn Sie mit Subnetzen arbeiten, nutzen Sie unseren Subnetzrechner oder das IPv6 Komprimierungstool.